Routen für Fahrradfahrer auf Mallorca
Mallorca ist 3 640 km² groß und bietet Radlern praktisch überall traumhafte Panoramen und abwechslungsreiche Strecken mit unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden. Wo soll man da bloß anfangen? Wenn Sie sich verständlicherweise noch nicht für eine Route entscheiden konnten, sind hier drei bewährte Strecken-Tipps für jedes Fitnesslevel.


Leicht: Von Palma nach S’Arenal (kastilisch: El Arenal)

Keine Steigungen, fantastischer Meerblick: Diese Tour empfiehlt sich für alle, die einen landschaftlich reizvollen und gemütlichen Fahrradausflug unternehmen wollen. Auch Kinder bewältigen diesen Weg mühelos, der in östlicher Richtung an der Uferpromenade der mallorquinischen Hauptstadt verläuft.

Mittelschwer: Von Cala Millor nach Porto Christo
Diese Tour ist eigentlich ein Muss: Entlang der Ostküste führt sie zu einer der wichtigsten Sehenswürdigkeiten Mallorcas, zur Drachenhöhle („Coves del Drac“ bzw. kastilisch “Cuevas del Drach”). In dem begehbaren Tropfsteinhöhlensystem befindet sich der größte unterirdische See Europas.


Anspruchsvoll: Von Llucmajor nach Porto de Pollença

Hier handelt es sich um Mallorcas offiziellen „Radweg Nr. 1“, welcher entsprechend gut ausgeschildert ist. Die Strecke sollte aufgrund ihrer Länge am besten in zwei Tagesetappen aufgeteilt werden. Ihr unschlagbarer Vorteil ist, dass sie kaum schwierige Steigungen bietet, ohne dabei jedoch langweilig zu werden. Von Llucmayor führt die Route über Algaida, Campanet und Porto de Pollença.

Ein Fahrrad auf Mallorca leihen
Es geht natürlich noch bequemer. Nutzen Sie einfach einen Fahrradverleih vor Ort. Das hat den Vorteil, dass Sie sich den doppelten Montageaufwand sparen. Außerdem haben Sie so die Möglichkeit, eine bestimmte Marke bzw. ein bestimmtes Modell mal Probe zu fahren. Der Radhersteller Canyon bietet in seiner Basis auf Mallorca zum Beispiel all seine aktuellen Rennrad- und Mountainbike- Modelle zum Mieten an.

Informationen zum genauen Standort, zu den Mietpreisen und welches Zubehör bei Bedarf entliehen werden kann, finden Sie auf den Internetseiten von Canyon.

Regeln für Radfahrer auf Mallorca

In Bike-Kreisen hat es sich längst herumgesprochen: Auf Mallorca sind feste Radwege selten, Radler teilen die Straße mit den Autofahrern.

Beide Gruppen sollten sich daher strikt an die geltenden Verkehrsregeln halten und ihr Verhalten in Konfliktsituationen mit dem gesunden Menschenverstand zu lösen versuchen. Ein kurzer Überblick über die in diesem Zusammenhang relevantesten Ge- und Verbote auf Mallorcas Straßen:

  • Radfahrer dürfen auf Landstraßen fahren, sie haben sich möglichst weit rechts zu halten – am besten auf dem Randstreifen. Auf Landstraßen gilt ausnahmslos Helmpflicht
  • Radfahrer dürfen zu zweit (aber: nicht zu dritt oder zu viert) nebeneinander fahren, wenn dieses nicht ausdrücklich durch Schilder verboten ist
  • Während des Radfahrens ist das Telefonieren mit dem Handy wie auch das Musikhören über Kopfhörer nicht erlaubt
  • Autofahrer müssen, sobald sie sich einem Radler nähern, ihre Geschwindigkeit anpassen und dürfen ihn nur mit einem seitlichen Mindestabstand von 1,5 Metern überholen
  • Eine Radfahrergruppe gilt auf Kreuzungen oder im Kreisverkehr als ganzes Fahrzeug, d.h. Autofahrer müssen warten, bis auch der letzte Fahrer der Gruppe vorbei ist

Wissenswertes für die Fahrradtour auf Mallorca


Dass es sich auf Mallorca hervorragend bikt und die Insel neben Motorradfahrern auch Radfahrer glücklich macht, kann einfach kein Geheimnis mehr sein. Zu gut kennt man die Bilder der zu einer langen „Fahrradkette“ aufgefädelten oder im Kreisel fahrenden ambitionierten Hobby-Radler auf den mallorquinischen Küstenstraßen. Auch weiß man darum, dass Radfahrer – seien es Profis oder Breitensportler – diametral entgegengesetzt zu Zugvögeln im Frühjahr nicht wieder in heimatliche Gefilde, sondern gen Süden ziehen, um auf Mallorca ihre Saisonvorbereitung anzugehen und Kilometer in die Beine zu bekommen.

Wie reise ich mit meinem Fahrrad auf die Insel?
Erfreulicherweise gibt es auf dem Flughafen in Palma neben dem Schalter für Sperrgepäck einen weiteren extra für mitgenommene Räder. Dort kann man sein Bike nach der Landung verhältnismäßig schnell abholen. Einziger Haken: Es muss vor dem Flug zerlegt und später entsprechend erst wieder zusammengebaut werden, bevor es losgehen kann. Wichtig für den Transport eines Rads im Flugzeug sind außerdem folgende Vorkehrungen:

-    rechtzeitige Anmeldung als Sport- oder Sondergepäck (Kosten: etwa 50 EUR pro Flug)
-    angemessene Verpackung (z. B. ein mit Dämmstoff ausgekleideter Hartschalenkoffer oder eine Softtasche aus reißfestem, wasserabweisendem Material)

Jedes Jahr kommen Rennradprofis wie auch Hobbyfahrer Ende Januar/Anfang Februar in großer Zahl nach Mallorca, wenn die Mandelblüte beginnt, um mit ihrem Training für die kommende Saison zu beginnen, denn die Insel bietet ideale Voraussetzungen hierfür.

Gleich im Februar kann man bei der „Challenge Volta Ciclista a Mallorca“ seine Kräfte mit anderen Sportlern messen – allerdings ist dieses Radrennen den Profis vorbehalten. Hobby-Rennradler können dann bei der „Volta Ciclo Turista“, die Ende April/Anfang Mai stattfindet, Ihren Fitnesslevel überprüfen.

Mallorca hat sich schon längst auf die Bedürfnisse der Rennradfahrer eingestellt und die Insel gilt daher als vielleicht sogar beste Bike-Destination überhaupt. Bei den meisten Radfahrern, knapp 100.000 an der Zahl, handelt es sich um Rennradler.
Dies begründet sich auf den guten Strassen und attraktiven Touren, welche angeboten werden. Mountainbiker haben es hier eher schwer – sind doch viele Wege beschränkt und spätestens bei dem nächsten Zaun oder Tor zu einem Privatgrundstück muss man wieder umkehren.

Viele haben sich auf die Radsportler eingestellt und bieten einen Rundum-Service an mit Unterkunft, Fahrradverleih und hauseigener Werkstatt. Fahrradbekleidung ist auf der Insel auch meist um einiges günstiger als in Deutschland. Es werden viele Touren angeboten, welche durch wunderschöne Landschaften führen, die man wohl sonst mit dem Auto gar nicht zu sehen bekommt. Man kann zwischen einfachen und flacheren Strecken zwischen Palma und Cala Pi bis Llucmajor oder anspruchsvollen und steileren Touren in der Gegend um Puerto Andratx, Deià, Valldemossa bis nach Alcudia wählen – für jeden Anspruch ist etwas dabei. Übrigens ist auch auf Mallorca Helmpflicht für Radfahrer!

Besonders das meist milde Klima ab Februar bietet ideale Bedingungen, um mit dem Training zu beginnen. Mit Glück sieht man den ein oder anderen Radprofi beim Training, leicht zu erkennen an den einheitlichen Trikots und immer mit einem Fahrzeug vorneweg.

Mittlerweile bieten auch viele Anbieter geführte Radtouren auf Mallorca an. Je nach Fittnesslevel kann man sich die passende Gruppe aussuchen und zum Beispiel eine Woche intensiv trainieren. In der Gruppe fährt es sich zudem oft leichter, da man sich ab und zu im Windschatten des Vorradlers ein wenig ausruhen kann. Auch sehr gute Räder kann man sich inzwischen auf der Insel ausleihen zu fairen Preisen. Denn wer sein Rad mitbringt muss zwischen 20 und 30 Euro pro Strecke im Flugzeug zahlen und wenn man Pech hat, hat der wertvolle Drahtesel dann auch noch eine Schramme am Rahmen, denn die Airlines gehen oft nicht gerade zimperlich mit den Rädern um.

Ferienhaus auf Mallorca

Wer unabhängig sein möchte, dem bietet ein Ferienhaus oder eine Finca eine gute Basis, denn hier kann man das Rad problemlos parken und kann sich den Tag frei einteilen. Meist haben Rennradler auch ganz besondere Bedürfnisse, was die Ernährung angeht, und so kann man sich auch sehr gut das entsprechende Gericht selbst zubereiten und für eine ausgewogene Ernährung sorgen. Die mallorquinische Küche hat viel zu bieten, ob man nun zuhause kocht oder essen geht.

Besonders, wer seine Radtour lieber individuell plant und sich nicht einer Gruppe anschliessen möchte, dem bietet ein Ferienhaus die bessere Lösung. Wichtig bei jeder Reise ins Ausland, insbesondere wenn man sich intensiv sportlich betätigt, ist eine Auslandsreisekrankenversicherung, um auch im Krankheits fall gut abgesichert zu sein. Gerade bei Sport passiert schnell ein Unfall und dann möchte man natürlich auch die best mögliche Versorgung gewährleistet wissen.

Für alle Reitbegeisterten ist das Reiten auf Mallorca mit Sicherheit ein Traum. Ein Ritt am Strand oder durch die herrliche mediterrane Landschafts der Insel mit ihren vielen Facetten – für Reiter immer wieder ein Highlight. Das meist recht milde und angenehme Klima im Winter machen das Reiten auf Mallorca zu einem ganzjährigen unvergesslichen Ereignis.

Aber Reiten auf Mallorca bedeutet nicht nur Ausritte – auch Dessur- und Springreiten wird angeboten und hier bieten einige Reitställe auf der Insel professionellen Reitunterricht. Wussten Sie übrigens, dass Mallorca sogar eine eigene Pferderasse hat? Die „Pura Raza Mallorquina“ ist eine schwarze rassige Pferdezucht, welche von der Baleareninsel stammt und immer noch gezüchtet wird, denn das Reiten hat auf Mallorca eine lange Tradition.

Wer sich eine Finca Mallorca mietet, der findet mit Sicherheit auch einen Reitstall in der Umgebung, in dem man im Urlaub ein paar schöne Stunden auf dem Rücken der Pferde erleben kann. Ob Anfänger oder Fortgeschrittener, jeder findet eine für seine Anforderungen passende Gruppe, die einem die schöne Landschaft der Insel näher bringt. In jedem Fall sollte man sich vorher erkundigen, welcher Reitstall in der Nähe was anbietet und sich auch die Pferde anschauen. Für einen Tagesritt muss man mindestens 60 Euro einplanen. Von El Arenal im Süden bis Alcudia im Norden findet man recht ordentliche Auswahl Reitclubs.

Individualurlaub wird immer beliebter – gerade auf Mallorca. Viele Urlauber möchten ihren Urlaub lieber nach eigenen Wünschen und Vorstellungen gestalten und nicht mit vielen anderen Pauschaltouristen an einem Pool liegen oder sich am Hotelbuffet um das Essen drängeln. Seinen Urlaub individuell planen ist oftmals jedoch nicht so ganz einfach. Wer keinen Pauschalurlaub bucht oder in einer All-Inklusive Anlage seinen Urlaub verbringen möchte, der muss sich seine einzelnen Urlaubsmodule selbst zusammenstellen. Dann heißt es Hotel oder Ferienunterkunft buchen, die passenden Flüge suchen und gegebenenfalls auch noch den Mietwagen buchen.

Die Angebote sind groß, gerade das Internet bietet eine große Plattform für viele Anbieter. Egal ob Ferienwohnungen, Ferienhäuser, die billigsten Flüge oder der günstigste Mietwagen – jeder beansprucht für sich, der Beste und Günstigste zu sein. Da braucht es schon so einige Stunden oder gar Abende am PC, um die für sich passenden Puzzleteile zu finden und das optimale Angebot zusammenzustellen. Allein für Ferienunterkünfte gibt es reichlich Auswahl. Wenn man dann „sein“ Ferienhaus oder „seine“ Finca gefunden hat, muss das Domizil zum Wunschtermin auch noch frei sein und schließlich müssen dann auch noch die Flüge passen.

Gerade bei Familien mit Kindern gestaltet sich die Planung meist nicht einfach. Hier gilt es dann auch noch den unterschiedlichen Wünschen der einzelnen Familienmitglieder gerecht zu werden. Die Eltern möchten etwas sehen vom Urlaubsort oder der Region, die Kinder möchten an den Strand oder den Pool, und die Mutter möchte gerade im Urlaub auch einmal die Füße hochlegen und entspannen. Schließlich muss sie sich den Rest des Jahres um Haushalt, Familie kümmern und ist meist auch noch berufstätig.

Eine Finca oder ein Ferienhaus in Strandnähe mit Pool ist hier oft die ideale Lösung, die den meisten Wünschen gerecht wird. Die Kinder können im Pool planschen und die Eltern finden Entspannung auf der Sonnenliege. Abends kann man nach Lust und Laune entweder im Ort essen gehen oder sich selbst etwas auf dem Grill zubereiten – ganz individuell und ungebunden an feste Essenzeiten. Mit dem Mietwagen kann man Ausflüge an schöne Badebuchten in der Umgebung oder ins Landesinnere unternehmen und sich etwas von der schönen Insel ansehen. Abends wieder auf seiner Finca angelangt, eben noch ein wenig Abkühlung im Pool, bevor es dann für die Kinder ins Bett geht und die Eltern auch einmal ein wenig Zweisamkeit genießen können.

Die Schönheit der Insel mit dem Motorrad entdecken und was man darüber wissen sollte.


Die spanische Baleareninsel Mallorca ist nicht nur für Badeurlauber und Partyfans ein optimales Reiseziel, sondern eignet sich auch für Motorradfahrer richtig gut: Biker können hier mit ihrer Harley unzählige Strecken mit traumhaften Panoramen auf die Berge der Tramuntana und das Meer genießen. Doch zunächst gilt es abzuwägen, ob man sein eigenes Motorrad mitbringen oder lieber vor Ort eine Harley mieten sollte.

Die eigene Harley mitnehmen - Wissenswertes
Grundsätzlich ist es möglich, die eigene Harley mit nach Mallorca zu bringen, allerdings muss hierbei einiges beachtet werden. In Flugzeugen werden Motorräder zwar meist mittransportiert, allerdings kann man oft nicht davon ausgehen, dass sie speziell geschützt oder verpackt werden. Stattdessen schnallt man sie in den Frachträumen fest.
Je nachdem, mit welcher Airline man nach Mallorca anreist, kann man das Bike entweder einfach beim Abflug als Fracht mitnehmen oder es separat per Flugzeug "voraussenden". Dann aber ist es oft notwendig, dass man sich schon einige Wochen vor der geplanten Reise darum kümmert.

Man sollte sich darüber im Klaren sein, dass ein Motorradtransport nach Mallorca einiges an bürokratischem Aufwand erfordert. Das kann man zwar selbst erledigen, kostet aber in der Regel eine Menge Zeit. Daher beauftragen immer mehr Menschen spezielle Transportgesellschaften, welche sich um den reibungslosen Ablauf des Transports kümmern und auch alle Formalien übernehmen. So wird die Harley schon einige Tage vor der Abreise abgeholt und transportiert.

Man selbst muss es dann nur nach seiner eigenen Ankunft am Flughafen bzw. bei der Partnerspedition auf Mallorca abholen. Die Kosten für diesen Transport hängen vom jeweiligen Transportunternehmen ab, weswegen ein Vergleich verschiedener Anbieter sich hier in jedem Fall lohnt. Beachten Sie, dass auch zusätzliche Kosten, wie beispielsweise für den Zoll, anfallen können. Genaueres erfahren Sie dann beim jeweiligen Frachtunternehmen.

Die Alternative: Auf Mallorca eine Harley mieten
Die stressfreiste und meist auch günstigere Lösung ist, sich auf Mallorca eine Harley anzumieten und das eigene Motorrad zu Hause zu lassen. So ist man flexibler und muss sich nicht mit aufwändigen Frachtunterlagen auseinandersetzen. Allerdings eignet sich diese Option nur für Biker, die auch auf ihr eigenes Motorrad verzichten können und gerne eine fremde Harley fahren.

Anbieter für die Anmietung gibt es auf der Insel vielerorts, vor allem rund um den Flughafen in Palma de Mallorca. Am besten ist es, die Reservierung der Harley schon frühzeitig über das Internet vorzunehmen, damit gesichert ist, dass bei der Ankunft auch ein geeignetes Motorrad verfügbar ist.

Ein Anbieter ganz in der Nähe des Flughafen ist zum Beispiel Mallorcabikes

Die schönsten Routen für Motorradtouren auf Mallorca
Mallorca ist eine Insel, die mit ihrer traumhaften, mediterranen Natur jedes Jahr unzählige Reisende in ihren Bann zieht. So ist es nicht verwunderlich, dass auch Motorradfahrer längst die Schönheit des Eilands für sich entdeckt haben. Am besten ist es, sich bereits vor der Abreise eine passende Route zu überlegen, die zum individuellen Zeitbudget passt. Viele Sehenswürdigkeiten der Insel lassen sich wunderbar von unterwegs besichtigen - ganz egal, ob es sich um Berge, Städte oder Strände handelt. Auch beim lokalen Touristenbüro erhält man wissenswerte Informationen zu beliebten Routen.

Ein optimaler Ausgangspunkt für Touren mit der Harley beginnt an der Playa de Palma und führt entlang der südlichen Inselküste bis nach Es Tenc, einer der schönsten Strände Mallorcas, wo man puderzuckerfeinen Sand und türkis schimmerndes Wasser genießen kann.
Wer möchte, kann bis nach Ccala Ratjada fahren und unterwegs zahlreiche Buchten passieren, die zum erholsamen Sonnenbaden einladen.

Etwas anspruchsvoller und spannender ist dagegen eine Tour durch die Berge: Das massive Tramuntana-Gebirge, die Sierra de Tramuntana, befindet sich im nordöstlichen Teil Mallorcas und zeichnet sich durch ihre unberührt wirkende, wildromantische Landschaft aus. Abwechslungsreiche Serpentinenstrecken mit herrlichen Panoramen und der bekannte "Krawattenknoten" sorgen dafür, dass beim Biken keine Langeweile aufkommt!

Ironman Mallorca 2015: Schwarz-rot-goldener Doppel-Triumph auf der Urlaubsinsel


Als ein gewisser Navy-Kommandeur namens John Collins einst beschloss, die drei anspruchsvollsten Ausdauerdisziplinen Schwimmen, Radfahren und Laufen zu einem Event zusammenfasste, löste er einen ungeahnten Hype aus. Der erste so genannte Ironman fand 1978 auf Hawaii statt und erfreut sich heute in verschiedenen Ländern auf allen Kontinenten größter Beliebtheit.

Seit nunmehr zwei Jahren wird der Ironman auch auf Mallorca ausgetragen. Wie bereits 2014 gingen auch im darauf folgenden Jahr 2.500 Athleten an den Start, um sich als (Triathlon)-Könige von Mallorca (...nicht zu verwechseln mit dem auf Malle regierenden Schlager-König Jürgen Drews) krönen zu lassen.

Die wahren Könige von Mallorca
Auch wenn die Meinungen zu diesem Thema sicher auseinandergehen: Der Ironman Mallorca ist um Längen anstrengender als eine Partynacht am Ballermann. Wer das Ziel erreichen möchte, muss eine Distanz von 3,86 km schwimmend, 180,2 km laufend und zu guter Letzt 42,195 km laufend zurücklegen.

Im September 2015 waren es zwei Deutsche, die diese Strecke am schnellsten bewältigen konnten. Bei den Männern gelang es Timo Bracht, den Triathlon in  einer Zeit von 8:17:22 Stunden hinter sich zu bringen. Unter den teilnehmenden Damen stach Daniela Sämmler hervor, die sich in 9:24:48 durchsetzte.

Wie stark die Leistungen der beiden Athleten waren, beweist ein Blick auf das Vorjahresergebnis. Sowohl Bracht als auch Sämmler konnten in ihren jeweiligen Disziplinen einen neuen Ironman-Mallorca-Streckenrekord aufstellen.

Malerische Ausblicke, schwere Hürden
Neben den sportlichen Herausforderungen bei hohen Temperaturen und teils schwierigen Anstiegen sind vor allem die attraktiven landschaftlichen Aspekte dafür, dass sich der Ironman Mallorca in kürzester Zeit etablieren konnte.

Nicht ohne Grund gehört die Balearen-Insel zu den beliebtesten Urlaubsregionen Europas. Allerdings hatten die Aufgaben, welche die Ironman-Teilnehmer bewältigen mussten, nur wenig mit Urlaub zu tun. Die Gelegenheiten, sich an der Schönheit der Natur zu ergötzen, waren allenfalls begrenzt. Nichtsdestotrotz ist es schon ein besonderes Flair, wenn sich die Sportler kurz vor dem Schwimm-Start am malerischen Strand von Alcudia zusammenfinden.

Gestartet wurde in drei Gruppen – zu Beginn die männlichen Profis, zwei Minuten später die weiblichen Profis und fünf Minuten danach die Amateure. Die Aufgabe bestand darin, die zwei langgezogenen Rechtecke in der Bucht von Alcudia schnellstmöglich zu umschwimmen. Ein kleiner Landgang nach etwa der Hälfte der 3,86 zurückzulegenden Strecke gab den Athleten die Gelegenheit, die Muskeln kurz zu lockern. Letztlich sollte das aber nur die Ruhe vor dem Sturm gewesen sein, denn nach der Schwimm-Disziplin war vor der Radtour! Von der Bucht von Alcudia aus mussten die Teilnehmer Richtung Osten in die Pedale treten, bis sie in Manacor (im Landesinneren) angekommen und am Ende des ersten Teils wieder in Alcudia gelandet waren.

Der zweite Abschnitt des Radrennens führte die Ironman-Anwärter in die Berge. Bei Pollença erreichten die Radler den höchsten Punkt der Strecke (600 m ü. M.). Interessant: Das Windschattenfahren ist beim Ironman Mallorca nicht gestattet, ein Abstand von mindestens zehn Metern zum Vordermann ist Pflicht!

Schwarz-rot-goldene Top-Leistung auf Lieblingsinsel der Deutschen
Nachdem sich die Athleten vom Sattel geschwungen hatten, stand die Lauf-Disziplin auf dem Programm, die entlang der Hauptstraße Carretera d'Arta und der Promenade von Alcudia führte. Genau in diesem Abschnitt legte der "Eisenmann" von 2015, Timo Bracht, sein Meisterstück ab. Konnte (oder wollte) der Darmstädter beim Schwimmen und Radfahren zunächst noch nicht mit der Spitzengruppe mithalten, nutzte er auf den abschließenden 42,195 Kilometern seine besseren Kraftreserven.

Etwa 34 Kilometer sollten zurückgelegt werden, bis Bracht den Südafrikaner James Cunnama überholte und sich den Ironman-Titel erkämpfte. Neben Bracht und Sämmler konnten sich fünf weitere deutsche Triathleten in den Top 10 platzieren, was die starke schwarz-rot-goldene Leistung 2015 untermauert.

Mallorca scheint also in allen Belangen die Lieblingsinsel der Deutschen zu sein...


Urlaub im Wasser, zumindest stundenweise, macht Sinn, wenn man Ferien auf einer Insel macht. Mallorca als größte der Baleareninseln ist damit prädestiniert für den Wassersport egal welcher Art. „Seine Bahnen im Meer“ ziehen, mit dem Boot unterwegs sein oder rund um die Küste einfach „eintauchen“: Immer mehr Aktivurlauber zieht es unter Wasser, um das Leben im Mittelmeer zu beobachten.

Tauchen auf Mallorca hat vor allem im Sommer Saison, wenn das Meer warm ist und den Aufenthalt m salzigen Nass zum Vergnügen macht. In vielen Orten haben sich deshalb Tauchschulen angesiedelt, denn viele Urlauber kommen auch auf die Insel, um hier unter fachkundiger Anleitung ihre ersten „Gehversuche“ zu machen. Tauchen direkt in der Nähe der vielen Klippen, an der felsigen Küste des Tramuntana-Gebirges oder in den idyllischen Buchten, in denen der Strand seicht ins Meer abfällt: Ausflugsmöglichkeiten für einen Tauchgang, allein oder mit einer Schule, gibt es unzählige. Einen Ort zu nennen, der auf Mallorca zum Tauchen am besten geeignet sind, ist ganz sicher schwierig, denn jede Region der Insel hat ihre eigenen Reize mit dem azurblauen Meer.

Völlig unabhängig Urlaub machen, die Zeit frei einteilen: Das Mieten von einer Ferienwohnung oder einem Ferienhaus auf Mallorca, gar einer Luxusvilla oder einer idyllischen Finca auf dem Land ermöglicht Individualurlaub, Sporturlaub und damit Aktivurlaub. Nächtliche Tauchgänge werden zum Abenteuer, denn eines der schönsten Erlebnisse ist sicher das Beobachten der Meerestiere, beleuchtet von einer Unterwasserlampe, die das Mittelmeer in ein wunderbares Licht taucht und die Felsen glänzen lässt.

Für viele ist Golfen nicht nur eine Sportart, sondern eine jahrhundertealte Tradition, der sich in den letzten Jahren über 50 Millionen Menschen zugewandt haben, und auch regelmäßig ausüben.

Und für den Kenner ist Golfen auf Mallorca ein Highlight, zumal man zwei Fliegen mit einer Klappe schlägt, indem man einen wunderschönen Urlaub in einer zauberhaften Finca Mallorca verbringen und gleichzeitig seinem Lieblingssport ganz entspannt und in einer traumhaften Umgebung nachkommen kann.

Es gibt 19 Golfplätze auf Mallorca und sechs weitere sind in Planung. Für jede Spielklasse, also für anspruchsvolle erfahrene Golfer sowie auch für Greenhorns und Anfänger, gibt es den passenden Platz. Einige wenige der Golfplätze auf Mallorca gehören zu Hotels. Alle anderen sind für Jeden öffentlich zugänglich.

Auf Mallorca werden Golfkurse von erstklassigen Golfschulen für Anfänger, aber auch für Fortgeschrittene und Profis, die ihr Golfspiel verbessern möchten, angeboten. Und dank des milden Klimas ist Golf Mallorca das ganze Jahr über aktuell und man ist nicht zwingend auf die Saison angewiesen.

Die meisten Kurse werden an Randzeiten angeboten, damit Sie ohne Stress trainieren und spielen können, und es bleibt Ihnen danach immer noch genügend Zeit, die atemberaubende Landschaft Mallorcas zu erkundschaften, oder sich ganz entspannt an einer der zahlreichen schönen Stränden in die Sonne zu legen.

Golf Mallorca zieht jährlich bis zu 150.000 Urlauber und Sportler an, die in einer Finca Mallorca, oder einer Ferienwohnung auf Mallorca ihre Ferien verbringen. Sie genießen die Vorzüge und Einzigartigkeit des Golfen auf Mallorca auf der malerischen Baleareninsel. Oftmals mit Meerblick oder mit der Sicht auf Pinien und Olivenbäumen. Und sie nehmen eine bleibende Erinnerung mit nach Hause von Mallorca, dem Mekka des Golfurlaubes!   

Perfekte Radwege auf Mallorca

Mein Mann hat mir immer schon von der Insel vorgeschwärmt und dass man dort so wunderbar Radfahren könne. Da ich seit nunmehr 2 Jahren auch dem Rennradfahren verfallen bin - mein Mann war immer schon begeisterter Anhänger dieses Sports - dachte ich, warum nicht mal ein Urlaub auf der Baleareninsel? Da wir unabhängig sein wollten, haben wir uns diverse Ferienwohnungen und Ferienhäuser auf Malalorca im Internet angeschaut und uns schliesslich für ein schönes Ferienhaus im Süden von Mallorca, in Bahia Blava entschieden. "Hier ist es flacher", meinte mein Mann, "da können wir uns erstmal langsam einfahren." Da wir zwei Wochen Urlaub gebucht hatten, nahmen wir auch unsere eigenen Räder mit, gut verpackt versteht sich, damit den wertvollen Geräten auch während des Fluges nichts passiert. Ein Auto hatten wir uns auch gemietet, welches wir direkt am Flughafen in Empfang nehmen konnten - alles hat wunderbar geklappt.

Natur Pur


Da wir beide die Hitze nicht so gut vertragen, fuhren wir Ende Mai/Anfang Juni, der perfekte Zeitraum, wie sich herausstellte. Das Wetter war bis auf 2-3 Tage wunderbar mit durchschnittlich 25 Grad. Auch das Ferienhaus, welches wir im Internet gebucht hatten, entsprach voll unseren Erwartungen und war genau so, wie auf der Webseite beschrieben.

Nachdem wir unsere ersten Einkäufe erledigt hatten, konnten wir es kaum erwarten, endlich aufs Rad zu steigen und die schöne Landschaft zu erkunden. Wie sich herausstellte, war die Gegend südlich von Palma ideal, denn es war wirklich recht flach, so dass man nicht gleich mit großen Bergen überfordert wurde. Es gibt wunderschöne Strecken und Wege zu erkunden, wo man mit dem Auto wohl gar nicht hinkommen würde. Man konnte locker seine 50-80 Kilometer am Tag fahren, ohne am Ende völlig erledigt zu sein. Natürlich gehört ein Zwischenstopp in einem der vielen Cafés oder Bars in den malerischen Orten wie Santanyi, Llucmajor oder Ses Salines dazu. Hier trifft man oft auf weitere begeisterte Radsportanhänger und kann sich über die verschiedenen Routen austauschen oder einfach nur ein Schwätzchen halten. Ein cafe con leche und eine Ensaimada - und weiter gehts.

"Glashütte" - bei Radfahrern ein beliebter Treffpunkt

Abends sind wir dann entweder essen gegangen, Auswahl an Restaurants gab es in der Gegend genug, oder wir haben uns selbst etwas in unserem Ferienhaus gekocht. In einem nahegelegenen Supermarkt konnte man wunderbar frischen Fisch einkaufen oder sonstige einheimische Köstlichkeiten. Das war das Schöne an einem Urlaub im Ferienhaus, wir waren nicht an feste Zeiten für Frühstück oder Abendessen gebunden, sondern konnten uns den Tag so einteilen, wie wir es wollten. Man konnte sich auch schnell mal einen Kaffee oder Tee kochen, ohne immer gleich in ein Café oder in eine Bar gehen zu müssen. Einfach nur auf der Terrasse sitzen, aufs Meer schauen und die Ruhe genießen, das ist für uns der perfekte Urlaub. Stress und Hektik haben wir beide zuhause genug, da ist es schön, wenn man im Urlaub einfach mal tun und lassen kann, was man möchte.

Natürlich haben wir auch immer mal ein paar Tage Pause eingelegt und etwas unternommen. Ein Ausflug nach Palma bot sich an, da das Ferienhaus nur ca. 15 Minuten von der Hauptstadt entfernt lag. Palma ist immer einen Besuch wert und es lohnt sich, einmal die vielen kleinen Gässchen in der Altstadt zu erkunden mit den vielen versteckten Geschäften.

Traumhafte Bucht auf Mallorca

Auch ein paar Strandtage haben wir eingelegt, oder wir sind nach einer erfolgreichen Radtour am Nachmittag noch schnell an den schönen Strand von Es Trenc gefahren. Schließlich wollten wir nicht mit der so typischen Radfahrerbräune nach Hause fahren. Wenn wir nach einer anstrengenden Radtour keine Lust mehr hatten, uns noch ins Auto zu setzen,  so konnten wir auch wunderbar am Pool des Ferienhauses ausspannen. Aber mal ehrlich, das Meer ist doch einfach durch keinen Pool zu ersetzen.

Alles in Allem war es ein wunderschöner Urlaub und wir werden mit Sicherheit wieder nach Mallorca kommen, zum Radfahren sowieso und auch sonst. Die Insel bietet einfach so viel Abwechslung, dass es einem nie langweilig wird.

Als begeisterte Wanderer kommen wir jedes Jahr nach Mallorca. Wir, das sind mein Mann ich sowie ein befreundetes Ehepaar, ebenfalls Wanderfreunde.
Wir haben schon viele Wanderwege erkundet im schönen Tramuntana-Gebirge, mit mehr oder weniger hohen Schwierigkeitsgrad – aber alle waren wunderschön und die Landschaft ist immer wieder ein Traum. Auch in diesem Jahr haben wir uns – wie immer – ein Ferienhaus gemietet. Unsere beiden Freunde wollten unbedingt einmal nach Valldemossa und so mieteten wir uns ein sehr schönes Ferienhaus unweit des Ortszentrums mit einem Pool und schöner Terrasse.

Wir alle lieben den schönen Ort Valldemossa mit seinen vielen Cafés und Restaurants. Besonders die leckeren Coca de Patatas haben es mit angetan. Nach einer erfolgreichen Wanderung noch einen Café on leche und dazu ein Coca de Patatas – ein Traum!

Eine besonders schöne Wanderroute in unserem Urlaub war von Valldemossa nach Esporles. Wir starteten in Valldemossa an der Plaça de Bartomeu Estaràs und von dort ging es zur Mühle „Es Molinet“ und zur „Possessió Ca´n Mossènya“. Der Wanderweg führte uns weiter durch einen Steineichenwald zum „Casa de Neu des Cartoixes“. Die Tour war sehr gut beschildert, man musste immer nur den roten Pfeilen oder den Steinmännchen folgen. Es ging teilweise recht steil aufwärts, aber wir waren ja recht geübte Wanderer.

Nach einigen Minuten gelangt man dann schließlich auf den Sattel „En Penyalot“, wo sich eine Steinhütte und ein überdachter Wasserspeicher, ein sogenannter „aljub“ befinden. Weiter ging hinauf es auf einem Trampelpfad zu einer Wasserstelle mit 3 kleinen Becken. Ein kleines Stück links von der Wasserstelle führt ein Pfad in steilen Kehren nach oben, aber der Weg lohnt sich, denn in der letzten Kurve hat man eine wunderschöne Aussicht auf das Meer und die Bucht von Valldemossa, den Hafen Port de Valldemossa sowie auf die Berge Talaia Vella, Es Caragolí und das Teix-Massiv.

Dem Weg weiter folgend erreicht man schließlich den Bergkamm des 704 Meter hohen Sa Comuna mit einer Steinpyramide und eine Steinhütte. Ein Trampelpfad führte uns weiter über den Bergrücken und dann recht steil nach unten zum Coll de Sant Jordi. Von der Bergspitze bis nach unten benötigten wir gut 45 Minuten. Allerdings machten wir immer mal wieder einen kleinen Stopp und genossen die Aussicht.

Immer den Steinmännchen folgend ging es parallel einer Mauer mit Zaun entlang zu einer Stelle mit zwei Steinpyramiden. Von hier ging es dann wieder recht steil nach oben zum „Pas de sa Mola Son Pacs“. Irgendwann geht es dann wieder über einen kurvenreichen Pfad steil abwärts bis zu einem Mauerdurchlass, hinter dem es geradeaus weiter bis zu einem Köhlerplatz geht und von wo aus man wenig später den „Coll de Sa Basseta“ erreicht.

Die Mittelmeerinsel Mallorca ist bekannt für ihre schönen Strände und Partyurlaub. Die Insel hat aber sehr viel mehr zu bieten, als Wasser, Sonne und Nachtleben, sie lockt mit ihren Reizen auch viele Zweiradfahrer an. Das gut ausgebaute Straßennetz und die Service- und Tankstelleninfrastruktur rund um das Bike sind zum Teil besser als in manch anderen Ländern Europas. Das Wetter macht fast das ganze Jahr eine Erkundung der Insel auf zwei Rädern möglich. Besonders empfehlenswert ist die Zeit der Mandelblüte in den Monaten Januar bis März, wenn die ganze Landschaft in ein wahres Blütenmeer verwandelt wird.

Die Anreise kann entweder mit dem eigenen Bike erfolgen, dann ist aber etwas Zeit erforderlich. Drei Tage müssen für den Weg nach Mallorca eingerechnet werden. Eine weitere Möglichkeit ist die Anreise mit dem Autozug oder der Transport des Motorrads zum Zielort mit einer Spedition. Als Alternative bietet sich auch die Anreise mit dem Flugzeug an.

Wer die Insel auf zwei Rädern kennen lernen möchte, der kann auch ein Motorrad vor Ort mieten. Viele Reiseveranstalter bieten Pauschalangebote an, die alle Leistungen von der Unterkunft bis zur Anmietung des Motorrads enthalten. Die Motorradvermietungen organisieren zudem Touren, auf denen der Biker die schönsten Seiten der Insel entdecken und die herrlichen Landschaften und atemberaubenden Aussichten genießen kann.

Mallorca ist eine Insel für Naturliebhaber und lässt sich mit dem Motorrad hervorragend erkunden. Sie bietet Kurvenspaß im Tramuntana Gebirge und auf Passstraßen, die bis zu 1600 Metern Höhe führen. Ein Ferienhaus auf Mallorca bietet die besten Voraussetzungen, den Urlaub und die Touren unabhängig zu planen und den Tag frei einzuteilen. Der Urlauber erkundet die Insel auf eigene Faust oder bucht eine der geführten Touren mit erfahrenen Guides, welche die schönsten Strecken kennen.

Wer nach der Tour entspannen oder einen Tag ohne Bike verbringen möchte, nimmt ein Bad im Meer, entspannt beim Golfen, Shoppen, Relaxen am Strand, Surfen, Tauchen, Reiten oder bei einer Chartertour mit dem Boot.

Alte Museen, Kirchen und Herrenhäuser laden zu einem Besuch ein, den Abend lässt man gemütlich in einem der zahlreichen Restaurants oder Cafés ausklingen oder gestaltet den Abend individuell in der eigenen Unterkunft. Die zahlreichen Freizeitmöglichkeiten versprechen einen unvergesslichen Urlaub.

Liebe Frau Metz, wie versprochen, habe ich nach meinem tollen Urlaub in einem Ihrer Ferienhäuser, einen „kleinen“ Bericht geschrieben, den Sie gerne auf Ihrer Seite veröffentlichen dürfenJ.  Wie Sie ja wissen, bin ich ein absolut begeisterter Rennrad-Fahrer und habe dieses Jahr mit meinen Rad-Freunden das tolle Haus bei Ihnen in Bendinat gebucht, was übrigens wirklich toll war.

Das Mallorca ein Eldorado für Radfahrer ist, insbesondere für Rennradfahrer, ist schon lange kein Geheimnis mehr. Gerade im Frühjahr tummeln sich hier viele Rennradbegeisterte und stimmen sich auf die Saison ein. Das Klima ist aber auch einfach super – nicht zu heiß und nicht zu kalt, einfach perfekt. Wir hatten auch Glück, denn bei durchschnittlich 16-22 Grad konnten wir uns nicht beschweren. Wir waren viel auf der Insel unterwegs und haben uns diverse Berge hinaufgequält – meine Frau würde sagen „Sport ist Mord“, aber wer selbst Rennrad fährt kennt das. Kein Berg ist zu hoch und da muss man einfach rauf. 

Da einer unserer Mitreisenden noch nicht so Rennrad-geübt ist, haben wir auch ein paar „softere“ Touren gemacht. Eine davon führte von Paguera nach St. Telmo. Los ging es in Paguera über den Kreisverkehr an der Autobahnausfahrt 22,  über die Schnellstraße ging es in Richtung des Bergdorfes es Capdellà. Der Blick von dort ist ein Traum, denn rechts erhebt sich der Berg „Galatzó“ – für mich mit der schönste Berg auf der Insel  - und links schaut man auf die Landschaft von s´Esclop. Gerade im Frühling ist die Natur am schönsten. Überall blühen die Mandelbäume und taucht die Landschaft in ein zartes rosa. Außerdem sind zu dieser Zeit noch wenig Verkehr und kaum Touristen.

Über kleine und für Radler perfekte Landstraße ging es weiter nach Capdellà, vorbei an Olivenbäumen und Johannisbrotbäumen. Die kleinen Anhöhen waren auch für unsere Rad-Anfänger kein Problem. Capdellà ist bei Radlern bekannt und in vielen Cafés sitzen sie uns genießen die Frühlingssonne bei einem Espresso und Ensaimada. Da wir erst rund 5 km hinter uns hatten, war eine Pause für uns jedoch noch nicht angesagt. Weiter ging es also über Landstraßen nach Andratx, eine der schönsten Strecken unserer Tour, wie ich finde.  Nach einigen Serpentinen kommen wir durch das Felsentor, ein Durchbruch im rötlichen Gestein des Berges. Dafür werden wir mit einem traumhaftem Blick bis zum Meer und einer langen Abfahrt belohnt.

In Puerto Andratx dann die ersehnte und wohlverdiente Pause. Ein kurzer Stopp in einem der Cafés mit Blick auf den Hafen und weiter geht es nach S’Arraco, nur ca. 2 km entfernt von Puerto Andratx. Ein kleines schnuckeliges Dorf, in dem die Welt noch in Ordnung scheint. Kaum zu glauben, dass hier im Sommer sich die Touristen nur wenig entfernt drängen und um den besten Platz am Hafen kämpfen. Nach San Telmo, dem Fischerdorf am Meer, geht es recht rasant und wir erreichen sogar die Geschwindigkeit von knapp 55 km/h, was bei den vielen Kurven nicht ganz ungefährlich ist. Aber dank des geringen Verkehrs kamen wir sicher an.  Auf den Feldern rechts und links immer wieder Ziegen und Schafe, deren Halsglocken klingeln.

In San Telmo legten wir nur einen kurzen Stopp ein, um die schöne Aussicht auf die Insel Dragonera zu genießen und machten uns dann auch schon wieder auf den Rückweg. Erneut über Puerto Andratx ging es diesmal entlang der Küste durch Camp de Mar und Cala Fornells zurück nach Bendinat. Die Insel hat für mich immer wieder Überraschungen parat und auch wenn man einige Strecken schon mehrfach gefahren ist, so sind sie doch zu jeder Jahreszeit unterschiedlich. Ich komme in jedem Fall im Herbst nochmal zum Radfahren nach Mallorca, mit oder ohne meine Radfreunde. Vielleicht kommt ja dann meine Frau mal wieder mit und dann mieten wir uns wieder eines Ihrer wunderschönen Ferienhäuser und eine Ferienwohnung mit Pool – dann hat meine Frau auch was davon.

Wer gerne wandert, der ist auf Mallorca gut aufgehoben, denn alleine schon das Tramuntanagebirge, welches sich entlang der Westküste von Andratx bis hoch nach Pollenca erstreckt, bietet zahlreiche Wanderrouten. Von einfach bis anspruchsvoll, es ist für jeden Schwierigkeitsgrad etwas Passendes dabei.

Insbesondere von Herbst bis zum Frühjahr bieten sich auf der Insel ideale Bedingungen zum Wandern, da es nicht mehr so heiss ist, aber die Sonne teilweise immer noch angenehm wärmt mit bis zu 20 Grad - auch im Winter

?Ein besonders schöner und sehr empfehlenswerter Wanderweg ist die Route „La Trapa“, welche in Sant Elm im äussersten Südwesten oberhalb von Port Andratx beginnt.

Die Geschichte:
Den Namen „La Trapa“ hat der Weg von der am Ende des Wanderweges befindlichen Ruine des Trappistenklosters, welches sich im Tal Val de Sant Joseph befindet, praktisch zwischen den Orten Sant Elm und Estellencs südlich des Tramuntana-Gebirges.Während der französischen Revolution flüchtete eine Gruppe der Trapistenmönche von der Normandie in Frankreich nach Mallorca und siedelte sich auf der schwer zugänglichen Felsküste an.

Es wurden mehrere Wirtschaftsgebäude und eine Kapelle gebaut und auf den kargen Felsen schaffte man es sogar, einige Terrassenfelder anzulegen. Doch schon wenige Jahre später, im Jahre 1820, wurde der Orden wieder aufgelöst und die Mönche verließen das Kloster.

Das rund 81 Hektar große Gebiet inklusive der dort befindlichen Finca gehört nun der mallorquinischen Umweltorganisation GOB. Der Kauf wurde 1980 komplett aus privaten Mitteln und Spenden finanziert und steht unter der Schirmherrschaft des Inselrates von Mallorca. Ziel der Organisation ist es, das Gebiet als Naturschutzgebiet zu erhalten und somit eine Bebauung zu verhindern.

Es war ursprünglich einmal der Plan, das ehemalige Klostergebäude als Herberge (Refugio) umzubauen, aber dies wurde bis dato noch nicht umgesetzt bzw. fertiggestellt.

Wegbeschreibung:
Der Wanderweg von „La Trapa“ besteht eigentlich aus zwei Routen, einer etwas einfacheren und einer Route für geübte Wanderer.
Mit dem Auto fährt man am besten bis zum Restaurant es Molí in Sant Elm, welches sich am Ortsende befindet. Dort kann man den Wagen dann auch bequem auf dem großen Parkplatz abstellen. Vor dort geht es dann durch ein schattiges Waldtal zur Finca Tomerí. Ab hier folgt man dem Wegweiser nach „Torre“ in linker Richtung an einem Parkplatz vorbei bis zum Haus Can Pepe.

Wenn man hier den Steinmännchen und die Farbpunkte beachtet kommt man schließlich zum 365 Meter hoch gelegenen Wachtturm ober oberhalb der Bucht von Cala d’en Basset. Während des gesamten Spaziergangs hat man teils wunderschöne Aussichten auf die kleine vorgelagerte Insel von Sa Mitjana und natürlich das offene Meer.

Der gesamte Rundgang dauert rund 2-2,5 Stunden. Die längere Route vielleicht eine halbe bis eine Stunde länger. Die Routen sind aber auch in jedem guten Wanderführer der Insel beschrieben, so dass man sich kaum verlaufen kann. Auf dem Weg gibt es allerdings keine Verpflegungsmöglichkeiten, man sollte also ausreichend Wasser und ggf. Proviant mitnehmen, besonders in den Sommermonaten sollte man ausreichend trinken.

Am Ende der Tour bietet das Restaurant Es Moli dann aber eine gute Auswahl an leckeren Gerichten an. Weitere Restaurants findet man in der Fußgängerzone von Sant Elm und an heißen Tagen kann man sich auch am Ende der Wanderroute mit einem Bad im herrlich kühlen Wasser am Strand abkühlen.

Das man in Arenal, im Süden Mallorcas, nicht nur Partyleben erleben muss, dass wissen mittlerweile viele Urlaubsgäste. Insbesondere nach dem Facelift der Strandpromenade mit Ihren modernen Balnearios und viele neuen, teils recht schicken, Geschäften und Cafés oder Restaurants ist das Bild von Arenal nicht mehr nur durch Bierkönig und Megapark geprägt. Viele Urlauber schätzen den Ort Arenal wegen seines herrlich langen Sandstrandes, des wunderschönen alten Hafens und nicht zuletzt auch wegen der Nähe zu Palma.

Es wurde viel getan in den letzten Jahren - viele Häuser wurden renoviert und geben der Playa de Palma ein frisches und moderneres Gesicht. Natürlich gibt es ihn immer noch, den berüchtigten „Ballermann“, aber hierbei handelt es sich nur um einen kleinen Abschnitt der gesamten Strandpromenade. Im restlichen Teil ist es recht gesittet und außerhalb der Hochsaison auch recht ruhig und angenehm.

Die Promenade wurde zudem umfangreich ausgebaut und mit einem Radweg versehen, welcher von Arenal bis ins Zentrum von Palma und darüber hinaus reicht. Sportliche Urlauber können sich also ein Fahrrad vor Ort mieten, Anbieter gibt es hier zahlreiche, und so entlang der Küste radeln und die wunderschöne Aussicht genießen.

Insbesondere der Abschnitt zwischen Can Pastilla und dem Vorort von Palma, Ciudad Jardin, führt durch einen sehr schöne Dünenlandschaft mit ihrer schroffen Felsküste sowie eininge kleinen Strandabschnitten. die wege sind hier sehr gut ausgebaut und Jogger, Inlineskater sowie Radler sind hier gerne unterwegs.

Ein Zwischenstopp in einem der vielen Cafés in Ciudad Jardin mit Blick auf das Meer machen den Tag perfekt. In Palma selbst sollte man sich dann aber strikt an die Regeln halten und auf den Radwegen fahren. Zuwiderhandlungen werden seit Neuestem mit Bußgeldern bestraft. Aber auch in Palma zieht sich der Radweg immer entlang der Küste und hier kann man ebenfalls in einem der zahlreichen Restaurants halt machen und ein Mittagessen zu sich nehmen oder einfach nur verweilen und die tolle Aussicht genießen.

Anschließend dann wieder langsam nach Hause radeln und den Tag ausklingen lassen. Wer sportlich ambitioniert ist und gerne etwas länger auf dem Drahtesel sitzen möchten, dem steht es natürlich frei, weiter in Richtung Südwesten zu fahren und ggf. durch das Hinterland die Rückfahrt anzutreten. Auch hier gibt es viele sehr schöne Routen, welche sich gerade mit dem Fahrrad besonders gut erkunden lassen.

28. März bis 04. April 2015: Die „Iberostar Princess Sofia“ Regatta vor der Küste Mallorcas


Wie jedes Jahr, findet auch in diesem Jahr wieder die traditionelle Segelregatta in Arenal auf Mallorca statt. Nachdem der Hauptsponsor, die spanische Versicherungsgesellschaft Tapfre abgesprungen ist, stand die Austragung zwar noch eine zeitlang auf der Kippe, es konnte jedoch dann glücklicherweise ein neuer Sponsor für das Event gewonnen werden.

Die Hotelgesellschaft Iberostar war bereit, die diesjährige Regatta „Princess Sofia“ zu unterstützen und so messen sich wieder hunderte Segler vom 28. März bis 04. April vor der Südküste Mallorcas.

Event-Kalender:
Das Event findet im Rahmen des a statt, zu dem insgesamt 5 weitere Segelregatta in Europa zählen.
Die Regatta-Reihe beginnt mit dem Event in Arenal und zieht sich über den Sommer bis in den October hinein mit folgenden Terminen:

28. März - 04. April 2015: „Pricess Sofia“, Arenal, Mallorca

06. - 10. Mai 2015: „Garda Trentino Olympic Week“, Riva del Garda, Italien

26. - 30. Mai 2015: „Delta Llyd Regatta“, Medemblik, Niederlande

20. - 24. Juni 2015: Kieler Woche, Kiel, Deutschland

05. - 09. Oktober 2015: „Semaine Olympique Francaise“, La Rochelle, Frankreich

Mehr Infos zu den einzelnen Terminen und Regatten können Sie hier nachlesen:
(allerdings nur auf englisch oder spanisch).

Auf Mallorca wird das Event vom Real Club Nautico in Arenal ausgetragen. Erstmals in diesem Jahr sind auch die Kitesurfer vertreten, die allerdings in der Nähe von Palma, vor Portixol, ihr Rennen austragen.

Ebenso mit von der Partie sind nach langjähriger Pause wieder die Drachen-Yachten. Die sogenannten „Drachen“ sind Einkielboote mit einer offenen und einfachen Kajüte, die von 1948 bis 1972 als Olympische Klasse gesegelt sind. Die Drachen werden bei Regatten als 3-Mann-Boote gesegelt. Nach 1972 wurden die Drachen bei olympischen Wettbewerben vom Soling abgelöst, einem sportlichen Kielboot, welches ebenfalls mit 3 Mann gesegelt wird.

Der Ablauf der Regatta:
Das Regattafeld wird vorab von Schiffen des Komitees entsprechend abgesteckt und die Bojen via GPS jeden Tag neu fixiert. Die verschiedenen Felder der insgesamt 14 Klassen werden über die ganze Bucht verteilt, wobei die schnelleren Boote weiter draussen im offenen Meer segeln und die weniger schnellen Schiffe näher an der Küste konkurrieren. Auch die Windsurfer sind näher an der Küste.

Eine große Rolle für die Ausrichtung und Festlegung der Regattafelder spielt natürlich auch immer der Windstärke und die Windrichtung.

Die Segler einer Klasse müssen dann auf einer vorgegebenen Strecke gegen den Wind kreuzen und an den entsprechenden Bojen wenden. Der erste bekommt hier dann einen Punkt und der letzte die meisten Punkte. Die Wettbewerbe sehen sich über mehrere Tage und gewonnen hat, wer am Ende die wenigsten Punkte hat.

Die ersten 10 Sieger aus jeder Klasse nehmen dann am letzten Regattatag nochmal am Medal-Race teil. Dem Sieger dieses Rennens wird dann die Siegestrophäe von Sofia, der Frau des ehemaligen spanischen Königs Juan Carlos, höchst persönlich überreicht. Daher auch der Name dieser Regatta.

Es haben sich bereits rund 700 Teams aus 59 Nationen und 5 Kontinenten für dieses Event registriert und die Regatta verspricht somit ein sehr interessantes und spannendes Ereignis zu werden.  

Neben den regulären Segelklassen und den Kitesurfern finden auch Rennen in der Paralympic-Classe statt.

Segelinteressierte können schon Anfang März den diversen Teams beim Trainieren zusehen. Der Strand direkt am Yachthafen Club Nautico in Arenal ist dann voll mit Seglern, die sich hier täglich je nach Wind und Wetter auf das große Event vorbereiten.

Großes internationales Dressur-Turnier auf Mallorcas größter Privatfinca Es Fangar


Mallorca hat viele Facetten, insbesondere was das sportliche Angebot betrifft. Bekannt ist die Insel insbesondere für die vielen Wandermöglichkeiten im Tramuntana-Gebirge, diverse Wassersportarten wie Segeln oder Tauchen, nicht zu vergessen die vielen Golfplätze, die Golfbegeisterte aus aller Welt immer wieder auf die Insel ziehen und natürlich die Rennradler. Auch der Tennissport erfreut sich immer mehr Beliebtheit auf der Insel, schliesslich stammt die Nr. 1 der Weltrangliste, Rafael Nadal, aus Manacor.

Pferdezucht und Reitsportanlage

Wer hätte gedacht, dass gerade der Dressursport einen immer höheren Stellenwert auf der Insel hat? Auf der größten Privatfinca der Insel, Es Fangar, wird seit Jahren die Pferdezucht großgeschrieben und man hat sich hier insbesondere der Hannoveranerzucht verschrieben. Im Jahre 2007 kamen die ersten Hannoveraner-Pferde auf die Insel und legten somit den Grundstein für eine vielversprechende Sportpferdezucht ausserhalb Deutschlands.

Auf 480Hektar verteilt bietet die Finca reichlich Weideland, Platz für eine Reithalle, einen Dressurplatz, Springplatz sowie eine 850 Meter lange Galoppbahn und eine separate Führ- und Longierhalle. Rund 36 Kilometer Reitweg mit diversen Natursprüngen stehen ausserdem als Trainingsmöglichkeit oder einfach nur für einen entspannten Ausritt zur Verfügung

Beste Voraussetzungen also für eine vielversprechende Zucht und Ausbildung von international erfolgreichen Dressur- und Springpferden. Bei vielen internationalen Dressur-Championaten konnten hier bereits diverse Siege und Platzierungen in der S-Dressurklasse verzeichnet werden.

In diesem Jahr öffnete die Finca Es Fangar zum zweiten mal ihre Tore und lud zum Internationalen Dressurturnier, der Balearen Tour 2015, ein. Bereits im vergangenen Jahr fand das Turnier erfolgreich Ende Mai statt, allerdings nur an einem Tag. In diesem Jahr wurden die diversen Prüfungen auf drei Tage verteilt. Vom 12. - 14. Juni konnten Ross und Reiter Ihre Fähigkeiten in der Dressurreiterei unter Beweis stellen in einem sehr angenehmen Ambiente. Rechts und links des großen Dressurplatzes konnten die Zuschauer sich die verschiedenen Prüfungen anschauen. Diverse Stände mit kulinarischen Köstlichkeiten und Getränken trugen zu einem abgerundeten Tag auf der Finca bei.

Höhepunkt waren nicht zuletzt die Prüfungen in der S-Dressurklasse, der Grand Prix Special sowie der Grand Prix Freestyle, zu dem Reiter und Pferde aus ganz Europa angereist kamen. Der Gewinner konnte sich neben einem Geldpreis zudem über ein BMW-Cabriolet freuen. Sehr eindrucksvoll war auch die Darbietung einer S-Dressur, geritten ohne Zügel und Sattel - eine absolut hohe Kunst der Reiterei, die sehr viel Vertrauen zwischen Pferd und Reiter voraussetzt.

Weinanbau

Neben der Reiterei hat sich Es Fangar auch des Weinanbaus sowie dem Anbau von Bioprodukten verschrieben. Die Weinberge, welche sich auf rund 36 Hektar verteilen, gehören zur Lage Plan i Levant. Angebaut wird insbesondere die Trauben Cabernet , Callet, Syrah, Chardoney.

Bioprodukte

Bei den Bioprodukten hat man sich auf Olivenanbau und somit der Produktion von hochwertigen Olivenölen, dem Anbau von Mandelbäumen sowie diversen Früchten verschrieben. Eine Auswahl der Bioprodukte sind bereits in einigen ausgesuchten Feinkostgeschäften sowie im fincaeigenen Shop auf Es Fangar erhältlich.

Mallorca aus der Vogelperspektive


Flugschulen oder andere Organisationen wie Topactive bieten auf Mallorca verschiedene Kurse und Einmal-Flüge an. Ein Tandem-Flug (also mit Flugaufsicht) kostet auf Mallorca zwischen 80 und 130 Euro. Die teureren Angebote beinhalten oft noch die Hintour hinauf zum Startpunkt. Daneben gibt es etwa mehrtägige Grundkurse für ca. 350 Euro oder Schnupperkurse für ca. 100 Euro.

Wegen seiner tollen Landschaften ist Mallorca beliebt bei Gleitschirmfliegern. Hier gibt es viele Berge und Steilküsten, von denen man gut starten kann. Der bekannteste Ort zum Gleitschirmfliegen ist wohl Alcudia, unter anderem mit seinem Flugberg Puig de Sant Marti im Norden der Insel. Hier befindet sich auch die Paragliding-Schule Alfabia. Der rund 250 Meter hohe Berg ist aber nichts für Anfänger, da der Startplatz relativ klein und steil ist. Weitere gute Startplätze (auch für Anfänger) sind der zentral gelegene Puig de Randa sowie der Ermita de Betlem im Osten.

Wichtig zu wissen ist, dass der Wind auf Mallorca überall anders weht und man sich vorab über die Windbedingungen informieren sollte. Zudem sollte man gerade in Flughafennähe eine gewisse Höhe nicht übersteigen, weil es sonst unter Umständen gefährlich werden kann.

Umweltprojekte

Es Fangar hat sich ausserdem einigen Umweltprojekten verpflichtet. So sind rund um die etwa 1000 Hektar große Bioinka 20 Bienenstöcke angesiedelt, welche mit für den erfolgreichen Ertrag der Bioprodukte verantwortlich sind. Die mittlerweile vom Bienensterben bedrohten Helfer sind neben der Honigproduktion auch bei einer erfolgreichen Weinproduktion unerlässlich. Sie säubern die Trauben, nehmen den Saft aus den verletzten Früchten auf und verhindern somit die Fäulnis der Reben.

Naturschutzgebiet

Das ca. 400 Hektar große Naturschutzgebiet von Es Fangar such ebenfalls seinesgleichen. Neben wilden Bergziegen, Wildkatzen, Rebhühner, Schildkröten, Schlagen und Falken haben auch diverse Wildpflanzen und Insekten hier einen idealen Lebensraum gefunden.

Welche Ausrüstung benötigt man zum Paragliding?


Zur passenden Paragliding-Ausrüstung gehört natürlich der Gleitschirm, das Gurtzeug und der Rettungsschirm. Alles passt wunderbar in einen Rucksack. Dazu kommen geeignete (feste) Schuhe, ein Helm sowie Handschuhe.

Im Winter empfehlen sich zumindest an kühlen Tagen auch auf Mallorca beheizbare Handschuhe oder solche mit Wärmepads, weil es in höheren Lagen ziemlich frisch werden kann. Zusätzlich nehmen viele ein Funkgerät und ein Steigmesser (Variometer) mit.

Den Umgang mit den Geräten sollte man vor dem Flug unbedingt testen. Eine komplette (einigermaßen gute) Ausstattung kostet um die 2.500 Euro. Man kann alles aber auch in der Flugschule ausleihen.

Fliegen über der Sonneninsel Mallorca


Paragliding ist ein tolles (Natur-)Erlebnis für alle, die keine Höhenangst, dafür aber umso mehr Spaß am Fliegen mit einem Gleitschirm haben. Mallorca eignet sich zum Gleitschirmfliegen besonders gut, da es hier Berge und Klippen sowie schöne Landschaften gibt.

Nicht nur über den Wolken muss die Freiheit wohl grenzenlos sein, auch unter den Wolken können sich Gleitschirmflieger frei und wohlfühlen – und das mit einem herrlichen Blick über Städte, Wasser, Strand, Felder, Wiesen oder Hügel. Der Pilot ist mit seinem Gurtzeug verbunden und mit dem Gleitschirm über mehrere Leinen. Die Steuerung erfolgt mittels Steuerkeinen, an denen der Pilot zieht. Der Wind trägt den Flieger samt Fluggerät oft viele Kilometer weit. Natürlich muss man zunächst einen geeigneten Startplatz suchen, der eine gewisse Höhe hat.

Paragliding kann man schnell lernen, am besten in Flugschulen. Fliegt man alleine oder lenkt das Fluggerät beim Tandemflug, benötigt man einen Luftfahrerschein, den man bereits mit 16 machen kann.

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