Kategorie: Reiseberichte

Sprachreise nach Mallorca


Eine Sprachreise nach Spanien, bzw. nach Mallorca, das wollten meine Freundin Anne und ich schon lange einmal machen. Bislang kam immer was dazwischen. Dieses Jahr haben wir es dann endlich in Angriff genommen und einen einwöchigen Sprachkurs in Palma gebucht. Insgesamt hatten wir zwei Wochen Urlaub, denn eine Woche wollten wir nach dem Sprachkurs noch die Insel ein wenig erkunden und natürlich auch unsere gewonnen Sprachkenntnisse gleich anwenden. Außerdem konnten wir beide ein wenig Erholung gut gebrauchen.

Anstatt uns in einem Hotel einzuquartieren, entschlossen wir uns, eine Ferienwohnung zu mieten.  So waren wir ein wenig unabhängiger und konnten uns die Zeit freier einteilen. Wir hatten Glück und fanden eine fantastische Ferienwohnung direkt in Palma am Hafen mit toller Aussicht auf das Meer. Von hier aus konnten wir die Sprachschule bestens erreichen und waren abends auch schnell in der Stadt oder am Hafen.

Der Sprachkurs war zwar anstrengend, denn die Lehrerin sprach wirklich ausschließlich spanisch mit uns, aber so wollten wir es ja auch haben! Nach einer Woche Intensiv-Training haben wir viel gelernt und waren nun bereit unsere neu gewonnen Kenntnisse auch praktisch anzuwenden. Endlich konnten wir in einem Café, Bar oder Restaurant ohne Probleme bestellen und man verstand uns sogar! Es ist doch einfach immer am besten die Sprache im jeweiligen Land zu lernen. Für die zweite Woche mieteten wir uns dann ein Auto, um den Rest der schönen Insel noch näher zu erkunden. Entlang der Küste fuhren wir über Bendinat, Santa Ponsa, entlang dem Yachthafen von Portals Nous, vorbei an Paguera, Cala Fornells bis Puerto Andratx. Hier gefiel es uns besonders gut, denn man konnte wunderbar einfach am Hafen sitzen und das Geschehen beobachten.

Einen Tag sind wir dann auch mehr in die Berge gefahren und haben uns die Ort Deià und Valldemossa angeschaut. Letzteres hat mir persönlich am besten gefallen. All die schönen Geschäfte und die vielen Cafés – einfach toll. Natürlich haben wir auch die Spezialität von Valldemossa, die Coca de Patatas probiert, eine mallorquinische Kartoffelspezialität – schmeckt aber eigentlich gar nicht nach Kartoffeln. Anne war ein großer Fan der Ensaimada und konnte gar nicht genur davon bekommen.

Ein wenig Erholung am Strand haben wir dann natürlich auch genossen, da wir glücklicherweise ein paar tolle Sonnentage hatten. Entlang der Südwest-Küste gibt es ja zahlreiche Strände zur Auswahl . Den Strand von Illetas fanden wir beide sehr schön. Eine Freundin und Mallorca-Kennerin meinte, wir sollten in jedem Fall einmal zum Strand von Es Trenc fahren. Angeblich wird er auch die Karibik von Mallorca genannt und das kommt schon dem recht nahe. Da wir außerhalb der Hochsaison dort waren, war es recht ruhig. Das Meer war insgesamt noch recht kühl, aber wir sind dennoch ein paar Mal ins Wasser.

Die zwei Wochen vergingen wie im Flug und am liebsten wären wir noch viel länger geblieben. Im nächsten Jahr wollen wir auf jedem Fall wiederkommen – ich zumindest. Mallorca ist wirklich eine wunderschöne Insel und es gibt so viel zu entdecken. Wenn ich es einrichten kann, dann mache ich vielleicht noch mal eine Kombination aus Sprachkurs und Urlaub – das war perfekt!