Kategorie: Reiseberichte

Palma – Eine Sightseeingtour durch die Metropole Mallorcas


Wenn man auf Mallorca Urlaub macht, so ist ein Besuch der Inselmetropole, Palma de Mallorca, in jedem Fall ein „Muss“. Es gibt so viel zu sehen und zu entdecken in dieser schönen Stadt. Mein Mann und ich waren schon ein paar Mal auf Mallorca, meist aber in der Gegend von Alcudia, da ist es bis Palma doch schon eine ganz schöne Strecke. Dieses Jahr sind wir erstmals alleine ohne unsere Kinder nach Mallorca gereist und haben uns den Luxus einer schönen Ferienwohnung in Puerto Andratx mit traumhafter Aussicht auf das Meer gegönnt.

Das war ein idealer Ausgangspunkt für Unternehmungen – und somit auch nach Palma. Wir hatten in einem Reiseführer gelesen, dass man mit einem Doppeldeckerbus eine Stadtrundfahrt machen kann. Hier konnte man an vielen Haltestellen ein- und aussteigen - eine perfekte Möglichkeit, sich die vielen Sehenswürdigkeiten genauer anzusehen.

Wir hatten während unserer 14 Tage absolutes Glück mit dem Wetter und somit entschieden wir nach 3 Tagen Strand und Sonne, es sei an der Zeit für Palma. Die Haltestelle für den Einstieg zum Bus fanden wir direkt und unweit der Kathedrale und los ging’s. Wir erhielten Kopfhörer, die uns die Sehenswürdigkeiten auf dem Weg in Deutsch erklärten und auf einer Karte konnte man die Strecke mitverfolgen. Den ersten Stopp legten wir inmitten der Einkaufsmeile und Altstadt von Palma ein. Von dort wanderten wir ein wenig die vielen Gassen und Straßen entlang, in denen viele kleine Geschäfte Ihre Waren anbieten und die vielen Cafés waren voll mit Touristen und Einheimischen gleichermaßen.

Als Hobbykoch, wollte mein Mann unbedingt einmal in die Fischhallen bzw. Markthallen, dem „Mercat de L’Olivar“. Hier gab es wirklich von Gemüse über Fleisch bis hin zu einer schier endlosen Auswahl an Fisch, alles zu kaufen. „Hier müssen in jedem Fall noch mal hin“ meinte mein Mann mit großen Augen.

Aber weiter ging es im Programm, schließlich wollten wir ja noch mehr sehen von Palma. Der Bus kam in regelmäßigen Abständen immer wieder an den beschriebenen Haltestellen vorbei, und so nahmen wir den nächsten Bus bis zum Nuevo Pueblo Espagnol. Der Eintritt war zwar nicht gerade günstig, aber wir hatten gehört, es sein in jedem Fall einen Besuch wert – und so war es auch. Es war wir eine kleine Stadt inmitten einer großen Stadt. Viele Nachbauten großer Bauwerke gibt es hier zu bestaunen, wie beispielsweise die der Alhambra. Auch einige Shops, Cafés und Restaurants haben sich hier niedergelassen und so machten wir auch eine kurze Pause, um uns abzukühlen.

Danach ging es mit dem Bus weiter durch viele Gassen, vorbei an vielen Sehenswürdigkeiten. Besonders schön fanden wir die Aussicht von der Burg de Bellver, dem „Castillo de Bellver“. Man hat hier wirklich eine wunderschöne Sicht auf den Hafen mit all seinen Yachten und Booten und die Stadt mit der schönen Kathedrale.

Zurück ging es dann wieder entlang des Hafens, wo wir uns von unserer Tour verabschiedeten und hier machten wir dann auch unseren letzten Stopp und genossen die Aussicht bei einem Café con leche und ein paar Tappas in einem Restaurant direkt an der Promenade mit Blick auf die Schiffe.

Als die Tour beendet war, stellten wir fest, dass wir noch lange nicht alle Sehenswürdigkeiten genauer anschauen konnten – hierzu fehlte einfach die Zeit. Aber die Stadtrundfahrt gab uns einen sehr guten Eindruck, was es alles zu besichtigen gibt und wir beschlossen, uns diese dann in Ruhe und an einem anderen Tag genauer anzuschauen. Außerdem mussten wir ja eh nochmal zum Fischmarkt – mein Mann hatte schon ganz viele Rezepte im Kopf, die er unbedingt ausprobieren wollte. Da wir ja eine Ferienwohnung hatten, die zudem über eine gut ausgestattete Küche verfügte, konnte er zumindest einige davon auch noch umsetzten (sie schmeckten auch alle wirklich sehr lecker!).