Kategorie: Reiseberichte

Natur pur auf Mallorca


Die Baleareninsel hat schon lange nicht mehr den Ruf der Partyinsel. Mittlerweile ist Mallorca besonders auch bei Naturliebhabern und Sportlern sehr beliebt und daher immer noch eines der begehrtesten Reiseziele der deutschen Urlauber. Die vielen schönen Strände und Buchten Mallorcas locken jedes Jahr viele Touristen auf die Insel. Besonders die gute Erreichbarkeit mit rund 2 Flugstunden von Deutschland ist ein großer Pluspunkt für die Urlaubsdestination Mallorca, denn so ist man schnell an seinem Zielort, ohne Jetlag und lange Flugstunden.

Eine der schönsten Badebuchten ist die Cala Mesquida im Nordosten der Insel. Der unter Naturschutz stehende Strand ist ca. 300m breit, feinsandig und wird von Dünen und Pinienwäldern begrenzt. Hier kann man wunderbare Spaziergänge machen oder einfach nur die Sonne am Strand und dem herrlich blauen Meer genießen. Die Cala Mesquida liegt in der Gemeinde Capdepera, zu der auch Cala Ratjada gehört – ein Ort, der mit seinen engen Gassen und den mit Blumen geschmückten Natursteinhäusern in jedem Fall einen Besuch wert ist. Die aus dem 13. Jahrhundert stammende Festung „Puig de Capdepera“ ist einer der besterhaltenen Festungen Mallorcas. Auf einer Anhöhe von 159 Metern über der Stadt bietet sie einen imposanten Ausblick auf das Meer und das Landesinnere.

Nur ca. 4 Kilometer von Capdepera entfernt befindet sich der Leuchtturm „Punta de Capdepera“, der den östlichsten Teil der Insel markiert. Die Autofahrt dorthin hat es allerdings in sich, sie ist eng und sehr kurvenreich. Aber der Weg lohnt sich allemal und man wird mit einer grandiosen Aussicht belohnt. An klaren Tagen kann man sogar bis zur Nachbarinsel Menorca sehen.

In der Gemeinde von Capdepera befinden sich auch die berühmten Höhlen von Artà, die Coves d’Artà oder auch Coves de s’Ermita. Hier kann man große Tropfsteinhöhlen besichtigen, die einst den Piraten als Zuflucht dienten. Eine Besichtigungstour dauert ca. 25 – 40 Minuten und ist nur im Rahmen einer geführten Tour möglich.

Unter anderem gibt es die „Königin der Säulen“ zu bestaunen, einen 22 Meter hohen Stalagmiten, sowie den „Saal der 1000 Säulen“, in dem sich Stalagmiten und Stalagtiten zu durchgängigen Säulen vereint haben, welche vom Boden bis zur Decke reichen.

Sehr beeindruckend ist auch die sogenannte „Hölle“. Hier gibt es bizarre Gesteinsformationen zu bestaunen, die mit Licht- und Tonschauspiel in Szene gesetzt werden. Eine weitere wie eine Orgel aussehende Säulengruppe kann durch entsprechendes Anschlagen mit Steinen zum Klingen gebracht werden.

Am Ausgang der Höhlen erwartet den Besucher ein wunderschöner Blick auf das Meer und die Bucht „Cap Vermell“, eine kleine Halbinsel, in der sich auch der Strand von Canyamel, die Playa de Canyamel, befindet. Dieser schöne und ebenfalls naturgeschützte Sandstrand ist etwas kleiner als die Cala Mesquida.